Stichworte: Ankurbelung der Konjunktur, Lehrstellenmangel, schlanker Staat, faire Energiepreise
Wir stellen fest, dass
- sich die Wirtschaftslage verschlechtert hat und die Konjunkturaussichten getrübt sind.
- Wirtschaft und Politik voneinander abhängige Partner sind.
- Schulabgänger oft keine Lehrstelle finden, bzw. Lehrabgänger trotz erfolgreichem Lehrabschluss keine Stelle finden.
- die Belastungen der Gemeinden im Sozialbereich weiter steigend sind.
- die Energiepreise auch im Rahmen der Strommarktliberalisierung für Industriebetriebe unverhältnismässig ansteigen.
Wir fordern, dass
- die Konjunktur durch Umsetzung der geplanten Investitionen, gerade in wirtschaftlich schwierigeren Zeiten, angekurbelt wird.
- weiterhin sparsam mit Steuergeldern umgegangen wird («schlanker Staat»).
- Bewilligungsverfahren erleichtert und administrative Belastungen vermindert werden.
- genügend Lehrstellen geschaffen werden und der Kanton Programme unterstützt, die für stellenlose Lehrabgänger wichtige Praktikumsstellen schafft.
- nicht noch mehr Lasten auf die Gemeinden kompensationslos abgewälzt werden.
- Energie für Haushalte und Wirtschaft zu fairen Preisen zur Verfügung gestellt wird.
Wir haben durch unser politisches Engagement erreicht, dass
- wichtige Infrastrukturprojekte realisiert (Umfahrung Solothurn) oder planerisch sichergestellt wurden (Umfahrung Olten).
- trotz Steuersenkung eine weitere Verschuldung des Kantons verhindert werden kann und sogar massiv Schulden abgebaut werden können.
- die fiskalische Belastung der Wirtschaft mit der Steuerreform II reduziert werden konnte.
- der Regierungsrat Vorkehrungen zu treffen hat, den Kernenergiestandort «Niederamt» langfristig zu sichern.